Marie-Luise Nikuta


Schon als kleines Mädchen war Marie-Luise Nikuta im Karneval aktiv. Ihren ersten Hit lieferte sie mit dreizehn Jahren ab. "M’r fiere Fastelovend" – damit präsentierte sie sich Anfang der 50er Jahre mit dem Kölner Kinderchor unter Käthe Buß- Schmitz auf einer Karnevalssitzung im Williamsbau an der Aachener Straße. Der Erfolg war umwerfend.

Dennoch: Bedingt durch Schule und Beruf war zunächst nicht viel an die Musik zu denken. Erst ihr Ehemann überredete sie, ihre musikalischen Fähigkeiten zu nutzen. Im März 1968 nach der Geburt ihrer Tochter, vollzog sich schließlich der Wandel von der Versicherungskauffrau zur Volkssängerin. Trotz aller neidischen Kommentare aus der Riege ihrer männlichen Kollegen, die auf die musikalische Karriere von Marie-Luise Nikuta kein einziges Kölsch gewettet hätten, ging es von nun an steil bergauf. Das "Köbes- Dress " wurde sogar zum Markenzeichen bei ihren Auftritten, die sie mittlerweile in jeder Session quasi im Akkord absolviert. Das Kostüm ist etwas vornehmer geworden, aber immer noch in "ihrem" Blau. Ob in kleinen Sälen, kleinsten Orten, im Gürzenich oder Kölnarena, sie ist immer mit dem gleichen Engagement dabei und singt ihre eigenen Lieder.

Ihre Lieder fallen nicht vom Himmel, sondern sind verwurzelt mit ihrer Heimatstadt Köln. Vieles, was sie hinterher auf Sitzungen musikalisch präsentiert, sind erlebte Geschichten, kleine Histörchen, die das alltägliche Leben schreibt. So z.B. der "Straßenbahn-Song", der nach einer durch feierten Nacht mit Freunden in der Straßenbahn entstand. Das Lied kam so gut an, dass die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) eine Anti-Promille-Version bestellten. Sogar der damalige Verkehrsminister Gscheidle gratulierte ihr zu diesem Song.

Auch im Ausland kennt man Marie-Luise Nikuta. 1974 nahm sie in den USA an der Steubenparade in New York teil, und zusammen mit den Roten Funken besuchte sie 1987 und 1991 den Karneval in Windhuk/Namibia, wo sie stürmisch gefeiert wurde - auch neulich erst im April 2010.

Zu Recht nennt sie sich Liedermacherin. Sehr viele Lieder hat Marie-Luise Nikuta, für Köln und den Karneval geschrieben, Musik und Texte, die beinah schon zum Volksgut zählen. Ihre zahlreichen volkstümlichen Lieder trägt sie auch gerne auf ihren Veranstaltungen (darunter auch viele Benefizauftritte) außerhalb des Karnevals vor. Für ihr unermüdliches Schaffen erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter - als einzige Frau - die Ostermann- Medaille. Über 160 Lieder in 40 Bühnenjahren sind es bis heute. Aber wenn man sich die kleine, quirlige, rothaarige Frau aus Köln-Nippes so anschaut, wenn man mit ihr spricht, gelangt man zu der Überzeugung, dass dies noch längst nicht alles ist. Für sie macht es kein Unterschied, ob sie auf kleinen Feiern oder bei Veranstaltungen in der Kölnarena auftritt - immer voll engagiert. Ihr exzellenter Produzent ist seit Jahren Klaus Löhmer, ihre Lieder wurden im Studio von Andreas Melzer aufgenommen.

In diesem Jahr erscheint bereits ihr 32. Mottolied mit dem Titel "Jedem Jeck sing Pappnas".

Inhalt der CD:

1. Jedem Jeck sing Pappnas
2. Neues Potpourri "Hits us Kölle"
3. Entweder mer hät et...

Die aktuelle Maxi-CD ist erhältlich bei allen Filialen der Firma Deiters und bei Saturn am Hansaring.

Immer aktuell das Album "Typisch Nikuta" (Bestell.Nr.: 182-00279)

Homepage: www.nikuta.de
Email: nikuta@nikuta.de